Spezial: Maya-Kalender

Es war einmal und soll sich nun alles ändern…
Was passiert nun genau am 21.12.2012?

Geht die Welt an diesem Tag durch Asteroideneinschläge, durch einen Polsprung der Erde oder gar durch eine Apokalypse unter? Wird es einen neuen Wallfahrtsort geben? Kommt der erlösende Heilsbringer, der ersehnte Messias oder kriegen wir Erdlinge sogar Besuch von Außerirdischen? Wird es wirklich eine neue Weltordnung geben, die den sogenannten „Illuminierten“ Recht gibt? Oder spielte die Maya-Vorhersage nicht vielmehr auf eine bevorstehende Bewusstseinsveränderung, Transformation und Erneuerung an?

Der Maya-Kalender ist im Grunde genommen ein astronomischer Kalender und bis heute ein Mysterium. Er umfasst die Zeitrechnung 11.-13. August 3113 v. Chr bis 21.-23. Dezember 2012 – vom Maya-Volk entwickelt, das zwischen 200 bis 800 n. Chr im zentralen Mittelamerika lebte. Dabei handelt es sich zwar nicht um den ältesten Kalender der Menschheit (viel früher gab es bereits die jüdische Zeitrechnung, die ab 3761 v. Chr. beginnt) aber um einen, der bedeutsame Prophezeiungen beinhaltet. Wissenschaftler bestätigen, dass etliche Vorhersagen aus diesem Kalender exakt eingetroffen sind - vieles jedoch blieb durch verlorene Dokumente bis heute unentschlüsselt. Was werden wir nun also ausgerechnet nach 5125 Jahren an diesem Tag erleben?


Alle heutigen Astronomen und Astrologen sind sich einig:


Die Erde befindet sich zur Wintersonnenwende (kürzester Tag - längste Nacht) stattfindend genau am 21.12.2012 in sogenannter Konjunktion mit der Sonne im Zentrum der Milchstraßen-Galaxie, auch weitere Planeten reihen sich hier an.
Ein astrologisches Ereignis, welches sich etwa alle 26.000 Jahre ein einziges Mal ereignet! Über die Auswirkungen kann damit eigentlich nur spekuliert werden, ABER - so sind sich alle einig - werden die Energien enorm sein.


Orte, an denen ich zu gern Messgeräte für elektromagnetische Felder aufstellen würde, sind
(in alphabetischer Reihenfolge):

- Ägypten, Kairo - Pyramiden von Gizeh
- Indien, Agra - Taj Mahal
- Irland, Dublin - Christ Church Cathedral
- Israel, Jerusalem - Tempelberg
- Italien, Rom - Sixtinische Kapelle
- Saudi Arabien, Mekka - Kaaba
- Südamerika, Chile - Andacollo
- Südamerika, Mexiko - Basilika der Jungfrau von Guadalupe
- Türkei, Istanbul - Hagia Sophia
- Tunesien, Djerba - Al-Ghriba-Synagoge ..etc.

Es können im Grunde genommen etliche Orte auf der Welt sein, die zu diesem Ereignis eine andere "Klangfarbe" bekommen. Und ich gehe davon aus, dass insbesondere Städte, die am Wasser liegen, betroffen sein werden. Die obige Liste ist demnach variabel. Aber auch Ihr Unterbewusstsein, Ihre Intuition, Ihre Träume, Ihr Herz werden Ihnen ausreichend Bilder vermitteln, denen Sie sich nur öffnen und vertrauen müssen. Menschen, die gerne meditieren, religiös oder spirituell sind, könnten Out-of-Body Erfahrungen der besonderen Art machen oder zu weit aus höheren Bewusstseinsebenen gelangen. Die Grenzen verschwinden und manch einer wird sich glücklich und wohlfühlen in diesem Zustand und manch einem werden diese Energien Angst bereiten.

Zurück zur Maya-Mythologie, die das Ereignis wie folgt beschreibt:

Der kosmische Augenblick ist erreicht, wenn sich die Sonne am 21.12.12 in den dunklen Graben der kosmischen Mutter bewegt (am besten zu verstehen ist die Bedeutung des dunklen Grabens oder der dunklen Spalte als Geburtskanal der kosmischen Mutter) und dort mit dem Ersten Vater zusammentrifft. Eine weitere Maya-Inschrift spricht von der Wiederkehr von Gott und kündigt ein neues Zeitalter an: „Eine Hälfte hat Essen, die andere wird vom Unglück befallen. Eine Zeit, in der das Wort Gottes untergeht. Eine Zeit, sich zu einigen.“

Ich selbst hielt weder den Maya-Kalender oder diese Inschriften persönlich in der Hand, um all dies 100-prozentig bestätigen zu können. Meine Recherchen führten mich zu diesen öffentlich zugänglichen Informationen. Recherchieren auch Sie, wenn Sie mögen.

An dieser Stelle aber wurde ich stutzig und habe deshalb den Koran hinzugezogen. Die islamische Mystik und meine Kabbala-ähnlichen Arbeiten mit den Heiligen Schriften fesseln mich bereits seit Längerem. In der Orientalik ist in diesem Zusammenhang der Begriff "Yildizname" sehr geläufig. Interessanterweise erhielt ich folgende Verse als Antwort:

Hierauf haben wir ihnen das Versprechen (das wir ihnen gegeben hatten) wahr gemacht und sie, und wen wir (sonst noch erretten) wollten, errettet und diejenigen, die nicht maßhielten, zugrunde gehen lassen. Wir haben doch eine Schrift zu euch hinabgesandt, in der ihr gemahnt werdet. Habt ihr denn keinen Verstand? Und wie manche Stadt, die frevlerisch war, haben wir vernichtet, und nach ihr andere Leute heraufkommen lassen! Als sie dann spürten, daß unsere Strafe über sie kam, wollten sie auf einmal aus ihr weglaufen. (Da wurde ihnen zugerufen:) Lauft nicht weg! Kehrt in das Wohlleben, das euch zugefallen ist, und in eure Wohnungen zurück! Vielleicht werdet ihr zur Rechenschaft gezogen (und könnt Rede und Antwort stehen). Sie sagten: Wehe uns! Wir haben (in unserem bisherigen Leben) gefrevelt. Und sie hörten nicht auf, dies auszurufen, bis wir sie schließlich dahingerafft hatten und ihr Lebenslicht erloschen war. (21:9-15)

Und wir haben vom Himmel gesegnetes Wasser herabkommen und Gärten damit wachsen lassen, und Korn, das abgeerntet wird und Palmen, hochragend, mit dicht besetzten Fruchtscheiden, den Menschen zum Unterhalt. Und wir haben damit ausgedorrtes Land (wieder) belebt. So vollzieht sich (dereinst auch) die Auferstehung (von den Toten). (Schon) vor ihnen haben die Leute Noahs, die Leute des Brunnens und die Thamuud (ihre Gesandten) der Lüge geziehen, desgleichen die Aad, Pharao, die Brüder Lots, die Leute des Dickichts und die Leute des Tubba. Alle haben die Gesandten der Lüge geziehen. Und so ist meine Drohung (mit dem Strafgericht) in Erfüllung gegangen. Ist uns denn etwa die erste Schöpfung (zur Existenz im Diesseits) zuviel geworden (so daß es uns vielleicht schwerfallen würde, sie zu wiederholen)? Aber nein! Sie sind (von vornherein) im unklaren über eine neue Schöpfung (zur Existenz im Jenseits). (50:9-15)

An jenem Tag wird (gewissen) Leuten das Herz (zum Zerspringen) hämmern und sie werden unterwürfig (vor sich hin) blicken. Sie sagen: Sollen wir etwa auf der Stelle (wieder ins Leben) zurückgebracht werden? (Soll das etwa geschehen) nachdem wir (zu) morsche(n) Knochen (geworden) sind? Sie sagen: Das wäre eine Umkehr, die (uns nur) Schaden bringen würde. Es ist aber nur ein einziger Schrei und schon sind sie (hell) wach. Ist dir nicht die Geschichte von Moses zu Ohren gekommen? (Damals) als sein Herr ihm im heiligen Tal Tuwaa zurief: Geh zu Pharao! Er ist aufsässig. (79:8-15)

Wir haben dir die Fülle gegeben. Bete darum zu deinem Herrn und opfere! (Ja) dein Hasser ist es, der gestutzt ist. (108:1-3)

Es liegt an Ihnen, ob Sie die Vorhersagen des Maya-Kalenders und der heutigen Astrologen oder diese übersetzten Koransuren, die ich nicht weiter kommentiere und für sich selbst sprechen lasse, als Warnung oder als Chance begreifen. Was auch immer im Dezember letztlich geschehen wird, hat einen höheren Sinn auch wenn wir diesen nicht verstehen und bekam seinen letzten Anstoß im September 2012. Auch meine Träume ab diesem Zeitpunkt beinhalteten seltsame Botschaften, die mich - trotz fortgeschrittener Spiritualität - verblüfften. In einem meiner Träume hieß es: Wie immer bitten wir Allah in unserer Not um Hilfe, zeigt ER sich dann, kehren wir IHM den Rücken zu und wenden uns ab.

Mein Rat: Wir haben dieses Jahr bereits lernen müssen, wie wichtig es ist, Balance zu halten, in dem wir unseren Verstand nutzen und uns nicht in unseren Emotionen verlieren. Ich denke, dass wir es dann auch schaffen sollten in der kommenden Zeit darauf aufzubauen. Wir müssen es nur von Herzen wollen.

Die Welt wird auch nach Freitag, den 21.12.12 weiter existieren (insallah ;-) ) aber dennoch wird dieses Weihnachtsfest anders als je zuvor - und wir werden es hautnah miterleben!

VÖ 20.11.2012