Waage - Saturn 2017 bis 2020

Zwischen Dezember 2017 und Dezember 2020 wurden Sie mit Saturn im Steinbock in diesen Bereichen gefordert und gefördert:
Lebensraum & Grundstück & Immobilie, Mitbewohner & Nachbarn, Zuhause & Familie, Kinder & Eltern, Reich der Heimat, Weibliche Personen (Mutter, Schwester, Tochter, Freundin), Vergangenheit, Emotionen, Seelenleben & Heilung, Ernährung, Kleidung, Aussehen, Körper, Landwirtschaft & Gartenbau, Finanzielle Sicherheit & Vorsorge, Gebundenheit & Abhängigkeit von Zusagen Dritter

Unerwartete Ereignisse in Ihrem privaten Leben zeigten Ihnen, wie wichtig es ist, auf sich selbst achtzugeben. Beispielsweise könnten die Belastungen in Ihrem Familienleben und Ihrem Zuhause sehr groß gewesen sein. Sie mussten sehr wahrscheinlich zurückstecken oder aufgrund anderer mehr Verantwortung tragen, auch in finanzieller Hinsicht. Sind Sie umgezogen oder haben sich mehr Raum geschaffen? Oder wollten Sie gar ein neues Zuhause gründen? Ist Ihre Familie um ein weiteres Familienmitglied (auch Haustier) gewachsen oder gar geschrumpft? Langfristige Leasing- oder Miet-Verträge, Hypotheken oder sonstige Mehrkosten gingen sehr wahrscheinlich mit den privaten Anforderungen einher. Vielleicht wünschten Sie sich auch Kinder und es klappte einfach nicht oder Sie mussten Ihren Partner zu einem Kind lange überreden. Damit bereitete das alles mehr Stress als Freude. Wenn Sie einen Mitbewohner aufgenommen haben, werden Sie auch durch diese Umstände sehr wahrscheinlich karmische Prüfungen auszustehen gehabt haben. Die Anforderungen Ihres Privatlebens werden Ihre Karriere gestört haben oder umgekehrt. Auch im Job können Sie von Zusagen Ihrer Vorgesetzter abhängig gewesen sein, was Ihnen überhaupt nicht in den Kram passte. Dann werden sich wohl viele von Ihnen zugunsten Ihrer privaten Anliegen vom Arbeitgeber oder von bestimmten Projekten getrennt haben. Wenn Sie Single waren und eine Beziehung aufbauten, hatten auch diese stets die Tendenz wieder zu enden. Oh und auch Nachbarn können Ihre Nerven strapaziert haben. Waren diese lauter als sonst oder überschritten diese Ihre nachbarschaftlichen Grenzen? Oder aber haben Sie sich mit Ihren Wurzeln oder Ihrem Glauben beschäftigt? Auch können Sie sich mit vergangenen Themen beschäftigt haben, wie Ihre Kindheit und die Menschen aus Ihrer Kindheit, die Sie geprägt haben und heute bewusst oder unbewusst Einfluss auf Ihr Leben oder wenn Sie selbst Kinder haben, auf die Erziehung Ihrer Kinder ausüben. Sie werden sich sehr wahrscheinlich mehr Zeit genommen haben, um Ihre Seele zu pflegen. Viele von Ihnen werden Ihre Seele befragend herausgefunden haben, was Ihre Aufgabe in dieser Welt eigentlich ist und sich einer neuen Lebensaufgabe gewidmet haben. Sie mussten sich einerseits um sich selbst kümmern und sorgen und andererseits die Mehrbelastung durch andere ertragen, was ein schwieriger Balanceakt war und Sie nicht selten erschöpft zu Bett fallen ließ. Auch Ihre Beziehung zu älteren Menschen oder weiblichen Familienmitgliedern wie Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter, zu Ihrer Schwester, zu Ihrer Tochter, aber auch zu einer Freundin standen ebenso im Fokus. Vielleicht gab es ein älteres und krankes Familienmitglied, das Sie zusätzlich pflegen mussten. Oder Ihre Schwester oder Ihre Mutter mischten sich zu sehr in Ihr privates Leben ein, sodass Sie sich Ihre Freiheit erkämpfen mussten. Auch können Sie sich zu sehr in das private Leben dieser eingemischt haben, mit dem Ergebnis, dass sich diese zurückgezogen haben. Vielleicht hatte ein enges Familienmitglied oder Ihre Tochter andere Ansichten als Sie und pochte auf Ihre Lebenseinstellung und Ihre Individualität. Kinder forderten auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit, Zeit und Geld als sonst. Eltern werden demnach Ihre Rolle als Erzieher viel ernster genommen und mit ihren Kindern mehr Zeit verbracht haben. Für viele Eltern war es ebenso eine Zeit des Loslassens – vor allem wenn die Kinder das Elternhaus verlassen wollten. In Sachen Freundschaft wird vielleicht eine „dumme“ Bemerkung einer Freundin / eines Freundes zu vergangenen Ereignissen, Sie diese Beziehung ganz oder teilweise infrage gestellt haben. Sehr wahrscheinlich mussten Sie feststellen, dass die emotionalen Wellenlängen Ihrer Beziehungen stark differenzierten und man andere Ziele verfolgte.
All diese beispielhaften Ausführungen könnten im Grunde genommen hier nun ellenlang ergänzt werden. Das Fundament, das Sie grundsätzlich versuchten sich in dieser Zeit aufzubauen, hatte einen langfristigen Charakter und in der Tat werden Ihre Erneuerungen (auch äußerlich erkennbaren) Sie - aber auch Ihr Umfeld - für die nächsten Jahre, wenn nicht für immer prägen. Lässt hoffen, dass Sie sich alles wohlüberlegt haben, auch wenn Ihre persönlichen Veränderungen Ihrem Umfeld nicht passten und nur von wenigen toleriert wurden oder umgekehrt. Kräfte werden Sie aus der Stille getankt haben oder durch Bilder, die Ihnen Antworten auf Fragen lieferten. Hoffentlich werden Sie sich regelmäßig zurückgezogen haben. Sie werden eh in der Lage gewesen sein, größeres Mitgefühl aufzubauen, andererseits werden Sie sich aber schlecht gegen die Unbilden der Welt abgegrenzt haben. Jede Berührung oder jedes Geschehnis wurde unmittelbar in einen seelischen Eindruck verwandelt. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes beeindruckbar. Umgeben von positiven und leidenschaftlichen Menschen werden Sie aus dem Innern gewachsen sein, umgeben von negativen Menschen werden Sie sich noch mehr verschlossen haben oder gar vereinsamt sein. Unabhängig von den Ereignissen, die Ihr häusliches Fundament erschüttert haben, sollten und hatten Sie Ihre Lehren zu ziehen, die über Ihr Seelenleben viel aussagen. Sie mussten lernen geduldig zu bleiben, obwohl Ihnen oft zum Schreien war. Aber all dieser Frust hatte einen Sinn. Es war Teil Ihres Selbststudiums, denn Sie lernten sich selbst besser kennen und das zu schätzen, für was Sie persönlich und wahrhaftig stehen.

PS. Je nachdem, wie alt Sie sind, denken Sie auch gern mal zurück an die Jahre 1988 bis 1991. Saturn befand sich damals ebenfalls im Zeichen Steinbock. Also, was sagt Ihnen das?

Und noch ein spiritueller Hinweis:
„Eine Aufkündigung (des bisherigen Rechtsverhältnisses und Friedenszustandes) von seiten Gottes und seines Gesandten (gerichtet) an diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt: - Zieht nun vier Monate (unbehelligt) im Land umher! Ihr müßt aber wissen, daß ihr euch dem Zugriff Gottes nicht werdet entziehen können, und daß Gott die Ungläubigen (früher oder später) zuschanden machen wird -; und eine Ansage von seiten Gottes und seines Gesandten an die Leute (allesamt, veröffentlicht) am Tag der großen Pilgerfahrt, (des Inhalts) daß Gott und sein Gesandter der Heiden ledig sind (und ihnen für nichts mehr garantieren). - Wenn ihr euch nun bekehrt, ist das besser für euch. Wenn ihr euch aber abwendet (und die Botschaft des Islam weiter ablehnt), müßt ihr wissen, daß ihr euch dem Zugriff Gottes nicht werdet entziehen können. Und verkünde denen, die ungläubig sind, (daß sie dereinst) eine schmerzhafte Strafe (zu erwarten haben)! Ausgenommen diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt, und die euch hierauf in nichts (von euren vertraglichen Rechten) haben zu kurz kommen lassen und niemanden gegen euch unterstützt haben. Ihnen gegenüber müßt ihr die mit ihnen getroffene Abmachung vollständig einhalten, bis die ihnen zugestandene Frist abgelaufen ist. Gott liebt die, die (ihn) fürchten. Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und wenn einer von den Heiden dich um Schutz angeht, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Gottes hören kann! Hierauf laß ihn (unbehelligt) dahin gelangen, wo er in Sicherheit ist! Dies (sei ihnen zugestanden) weil es Leute sind, die nicht Bescheid wissen. Wie sollte es denn für die Heiden bei Gott und bei seinem Gesandten, ein Bundesverhältnis geben (das ihnen gegenüber einzuhalten wäre) - ausgenommen (für) diejenigen, mit denen ihr bei der heiligen Kultstätte, eine bindende Abmachung eingegangen habt? Sofern diese euch Wort halten, müßt (auch) ihr ihnen Wort halten. Gott liebt die, die (ihn) fürchten. Wie (sollten die Heiden so etwas beanspruchen können), wo sie doch, wenn sie die Oberhand über euch bekommen, in Hinsicht auf euch weder Bindung noch Verpflichtung einhalten? Mit ihren Äußerungen stellen sie euch zufrieden. Aber im Grund ihres Herzens nehmen sie eine ablehnende Haltung ein. Und die meisten von ihnen sind Frevler. Sie haben die Verse Gottes für einen geringen Preis verkauft und (ihre Mitmenschen) von seinem Wege abgehalten. Schlimm ist, was sie getan haben. Sie halten hinsichtlich eines Gläubigen weder Bindung noch Verpflichtung. Das sind die, die Übertretungen begehen. Wenn sie sich nun bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, sind sie (damit) eure Glaubensbrüder (geworden). Wir machen die Zeichen klar für Leute, die Bescheid wissen. Wenn sie aber, nachdem sie eine Verpflichtung eingegangen haben, ihre Eide brechen und hinsichtlich eurer Religion ausfällig werden, dann kämpft (gegen sie), die Anführer des Unglaubens! Für sie gibt es keine Eide. Vielleicht hören sie (wenn ihr den Kampf gegen sie eröffnet, mit ihrem gottlosen Treiben) auf. Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen und den Gesandten am liebsten vertrieben hätten, wobei sie (ihrerseits) zuerst mit euch (Feindseligkeiten) anfingen? Fürchtet ihr sie denn? Ihr solltet eher Gott fürchten, wenn (anders) ihr gläubig seid. Wenn ihr gegen sie kämpft, wird Gott sie durch euch bestrafen, sie zuschanden machen, euch zum Sieg über sie verhelfen und Leuten, die gläubig sind, innere Genugtuung verschaffen und den Groll, den sie in ihrem Herzen (gegen die Ungläubigen) hegen, dahinschwinden lassen. Gott wendet sich (gnädig) wieder zu, wem er will. Er weiß Bescheid und ist weise. Oder meint ihr, daß ihr (in Ruhe) gelassen werdet, wo Gott doch noch nicht jene von euch gezeichnet hat, die (um seinetwillen) gekämpft und niemand außer Gott und seinem Gesandten und den Gläubigen sich zum Freund genommen haben? Gott ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut.“
(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure 9:1-16)