Gönül Kaya Aslan – mein Weg zur islamischen Astrologie & Mystik.


Es war ein langer und beschwerlicher Weg, doch am Ende ward Licht.

Viele Jahre habe ich mich einst als deutsch-türkische Kultur- und Medienmanagerin im Veranstaltungsbereich, für gemeinnützige Projekte und im Modewesen engagiert. Als Sängerin gestaltete ich in meiner Geburtsstadt Hamburg diverse orientalische Musikabende mit Musikern verschiedener Herkunft. Mein Hauptanliegen: den interkulturellen Austausch für alle „sicht- und hörbar“ zu leben und nicht nur darüber zu sprechen. So habe ich unter anderem auch die türkischen Textteile der Oper zum gleichnamigen Film „Gegen die Wand“ übersetzt. Diese wurde 2008 in Bremen uraufgeführt.

Meine Kreativität brauchte weitere Ventile, Fragen zum Leben suchten weitere Antworten, denn ich fühlte mich trotz meiner Leistungen und Arbeiten immer noch nicht angekommen oder erfüllt. Ich ließ mich auf meine Spiritualität bewusst ein, ging meiner geheimen Leidenschaft - der Astrologie - nach, die mich letztlich zu meiner eigentlichen Lebensaufgabe führen sollte.

Im Alter von 34 Jahren pilgerte ich 2012 nach Mekka und Medina und fing an, mich mit Heiligen Schriften intensiver zu beschäftigen. So oft hielt ich in der Vergangenheit den Koran in der Hand, doch habe ich die Zeilen nicht wirklich verstehen können. Auch als ich im Alter von etwa 20 Jahren in Jerusalem und Bethlehem war oder Jahre später im Vatikan, spürte ich eine Befremdheit gegenüber religiösen Themen.

Heute eröffnen sich mir die Heiligen Schriften auf unbeschreibliche Art und Weise. Diese zu lesen ist eine Einsicht, sie inhaltlich zu verstehen eine wichtige Erkenntnis, doch ihre ungeheure Brillanz zu erkennen, übertraf jedes Glücksgefühl, das ich je in meinem Leben erfahren habe.

Es waren nicht nur meine Hände, die sich auf einmal am Heiligen Koran erwärmten, sondern auch mein Herz und mein Verstand. War ich wie blind und taub, konnte ich den lieben Gott plötzlich sehen, hören und fühlen und ja für mich sogar durch die Schriften fest an meine Brust drücken und einatmen. „Hier Gönül ist der Schlüssel, benutze nicht den Stift, sondern die Feder, forsche, schreib und verlese die Verse Gottes!“ So ungefähr lautete die Aufgabe, der ich mich spirituell zu stellen wagte. Ich war plötzlich wie verliebt, in Gott und in diese Aufgabe.

Mit der Zeit verstand ich, dass ich als kulturelle Übersetzerin, die bislang „irdische“ Belange verständlicher gestalten, verbessern und verschönern wollte, den Blick nur nach oben richten musste. Heute sind es Koranverse, die für mich am schönsten klingen und die ich mit Mitteln der Astrologie übersetze.

Meine Arbeit auf diesem Gebiet ist in dieser (deutschen) Ausführung vielleicht einzigartig, sicherlich auch verbesserungsbedürftig und ausbaufähig, sie liefert Suchenden letztlich aber Antworten, die sie nicht von mir fertig geliefert bekommen, sondern selber finden müssen. Ich biete Interessierten als Hilfestellung eine spirituelle Brücke, die sie selber überqueren müssen. Dass ich in meiner Kindheit bereits immer wieder von einer goldenen Brücke träumte, bekommt für mich heute eine ganz neue Bedeutung.

Meine Suche nach mir selbst begann mit den Sternen und führte mich zum Heiligen Koran und zu weiteren bedeutsamen islamischen Schriften.

Als Moslem nur geboren zu werden reichte einfach nicht, dem Islam gerecht zu werden. Ich nahm ein Bad in Milch und Honig.
Willkommen in der islamischen Astrologie, willkommen in der Welt der islamischen Mystik!

Herzlich,

Ihre
Gönül