Jungfrau - Saturn 2014/15 bis 2017

Zwischen Dezember 2014 und Dezember 2017 wurden Sie mit Saturn im Schützen in diesen Bereichen gefordert und gefördert:
Lebensraum & Grundstück & Immobilie, Mitbewohner & Nachbarn, Zuhause & Familie, Kinder & Eltern, Reich der Heimat, Weibliche Personen (Mutter, Schwester, Tochter, Freundin), Vergangenheit, Emotionen, Seelenleben & Heilung, Ernährung, Kleidung, Aussehen, Körper, Landwirtschaft & Gartenbau, Finanzielle Sicherheit & Vorsorge, Gebundenheit & Abhängigkeit von Zusagen Dritter

Unerwartete Ereignisse in Ihrem privaten Leben zeigten Ihnen, wie wichtig es ist, auf sich selbst achtzugeben. Beispielsweise könnten die Belastungen in Ihrem Familienleben und Ihrem Zuhause sehr groß gewesen sein. Sie mussten sehr wahrscheinlich zurückstecken oder aufgrund anderer mehr Verantwortung tragen, auch in finanzieller Hinsicht. Sind Sie umgezogen oder haben sich mehr Raum geschaffen? Oder wollten Sie gar ein neues Zuhause gründen? Ist Ihre Familie um ein weiteres Familienmitglied (auch Haustier) gewachsen oder gar geschrumpft? Langfristige Leasing- oder Miet-Verträge, Hypotheken oder sonstige Mehrkosten gingen sehr wahrscheinlich mit den privaten Anforderungen einher. Vielleicht wünschten Sie sich auch Kinder und es klappte einfach nicht oder Sie mussten Ihren Partner zu einem Kind lange überreden. Damit bereitete das alles mehr Stress als Freude. Wenn Sie einen Mitbewohner aufgenommen haben, werden Sie auch durch diese Umstände sehr wahrscheinlich karmische Prüfungen auszustehen gehabt haben. Die Anforderungen Ihres Privatlebens werden Ihre Karriere gestört haben oder umgekehrt. Auch im Job können Sie von Zusagen Ihrer Vorgesetzter abhängig gewesen sein, was Ihnen überhaupt nicht in den Kram passte. Dann werden sich wohl viele von Ihnen zugunsten Ihrer privaten Anliegen vom Arbeitgeber oder von bestimmten Projekten getrennt haben. Wenn Sie Single waren und eine Beziehung aufbauten, hatten auch diese stets die Tendenz wieder zu enden. Oh und auch Nachbarn können Ihre Nerven strapaziert haben. Waren diese lauter als sonst oder überschritten diese Ihre nachbarschaftlichen Grenzen? Oder aber haben Sie sich mit Ihren Wurzeln oder Ihrem Glauben beschäftigt? Auch können Sie sich mit vergangenen Themen beschäftigt haben, wie Ihre Kindheit und die Menschen aus Ihrer Kindheit, die Sie geprägt haben und heute bewusst oder unbewusst Einfluss auf Ihr Leben oder wenn Sie selbst Kinder haben, auf die Erziehung Ihrer Kinder ausüben. Sie werden sich sehr wahrscheinlich mehr Zeit genommen haben, um Ihre Seele zu pflegen. Viele von Ihnen werden Ihre Seele befragend herausgefunden haben, was Ihre Aufgabe in dieser Welt eigentlich ist und sich einer neuen Lebensaufgabe gewidmet haben. Sie mussten sich einerseits um sich selbst kümmern und sorgen und andererseits die Mehrbelastung durch andere ertragen, was ein schwieriger Balanceakt war und Sie nicht selten erschöpft zu Bett fallen ließ. Auch Ihre Beziehung zu älteren Menschen oder weiblichen Familienmitgliedern wie Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter, zu Ihrer Schwester, zu Ihrer Tochter, aber auch zu einer Freundin standen ebenso im Fokus. Vielleicht gab es ein älteres und krankes Familienmitglied, das Sie zusätzlich pflegen mussten. Oder Ihre Schwester oder Ihre Mutter mischten sich zu sehr in Ihr privates Leben ein, sodass Sie sich Ihre Freiheit erkämpfen mussten. Auch können Sie sich zu sehr in das private Leben dieser eingemischt haben, mit dem Ergebnis, dass sich diese zurückgezogen haben. Vielleicht hatte ein enges Familienmitglied oder Ihre Tochter andere Ansichten als Sie und pochte auf Ihre Lebenseinstellung und Ihre Individualität. Kinder forderten auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit, Zeit und Geld als sonst. Eltern werden demnach Ihre Rolle als Erzieher viel ernster genommen und mit ihren Kindern mehr Zeit verbracht haben. Für viele Eltern war es ebenso eine Zeit des Loslassens – vor allem wenn die Kinder das Elternhaus verlassen wollten. In Sachen Freundschaft wird vielleicht eine „dumme“ Bemerkung einer Freundin / eines Freundes zu vergangenen Ereignissen, Sie diese Beziehung ganz oder teilweise infrage gestellt haben. Sehr wahrscheinlich mussten Sie feststellen, dass die emotionalen Wellenlängen Ihrer Beziehungen stark differenzierten und man andere Ziele verfolgte.
All diese beispielhaften Ausführungen könnten im Grunde genommen hier nun ellenlang ergänzt werden. Das Fundament, das Sie grundsätzlich versuchten sich in dieser Zeit aufzubauen, hatte einen langfristigen Charakter und in der Tat werden Ihre Erneuerungen (auch äußerlich erkennbaren) Sie - aber auch Ihr Umfeld - für die nächsten Jahre, wenn nicht für immer prägen. Lässt hoffen, dass Sie sich alles wohlüberlegt haben, auch wenn Ihre persönlichen Veränderungen Ihrem Umfeld nicht passten und nur von wenigen toleriert wurden oder umgekehrt. Kräfte werden Sie aus der Stille getankt haben oder durch Bilder, die Ihnen Antworten auf Fragen lieferten. Hoffentlich werden Sie sich regelmäßig zurückgezogen haben. Sie werden eh in der Lage gewesen sein, größeres Mitgefühl aufzubauen, andererseits werden Sie sich aber schlecht gegen die Unbilden der Welt abgegrenzt haben. Jede Berührung oder jedes Geschehnis wurde unmittelbar in einen seelischen Eindruck verwandelt. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes beeindruckbar. Umgeben von positiven und leidenschaftlichen Menschen werden Sie aus dem Innern gewachsen sein, umgeben von negativen Menschen werden Sie sich noch mehr verschlossen haben oder gar vereinsamt sein. Unabhängig von den Ereignissen, die Ihr häusliches Fundament erschüttert haben, sollten und hatten Sie Ihre Lehren zu ziehen, die über Ihr Seelenleben viel aussagen. Sie mussten lernen geduldig zu bleiben, obwohl Ihnen oft zum Schreien war. Aber all dieser Frust hatte einen Sinn. Es war Teil Ihres Selbststudiums, denn Sie lernten sich selbst besser kennen und das zu schätzen, für was Sie persönlich und wahrhaftig stehen.

PS. Je nachdem, wie alt Sie sind, denken Sie auch gern mal zurück an die Jahre 1985 bis 1988. Saturn befand sich damals ebenfalls im Zeichen Schützen. Also, was sagt Ihnen das?

Und noch ein spiritueller Hinweis:

„Es ist keine Sünde für euch, wenn ihr Frauen (nach der Eheschließung ohne weiteres) entlaßt, solange ihr sie noch nicht berührt habt, - es sei denn, ihr habt für sie einen Pflichtteil ausgesetzt. Stattet sie dann auf rechtliche Weise aus - der Reiche, wie es seinen Verhältnissen, und der Arme, wie es den seinen entspricht! (Das gilt) als Verpflichtung für diejenigen, die rechtschaffen sind. Und wenn ihr sie entlaßt, noch ehe ihr sie berührt habt, und ihnen (dabei schon) einen Pflichtteil ausgesetzt habt, dann (habt ihr) die Hälfte dessen, was ihr ausgesetzt habt (auszuhändigen) - außer wenn euch von ihnen oder von dem, der zur Eheschließung bevollmächtigt ist, Nachlaß gewährt wird. Und wenn ihr Nachlaß gewährt, entspricht das der Gottesfurcht eher (als wenn ihr unnachgiebig auf eurem Recht besteht). Und vergeßt nicht, (in Vermögensangelegenheiten) untereinander Großmut walten zu lassen! Gott durchschaut wohl, was ihr tut. Haltet die Gebete ein, (besonders) auch das mittlere, und steht demütig ergeben vor Gott! Und wenn ihr (auf einem Kriegszug) fürchtet (bei Abhaltung des Gebets in Gefahr zu kommen), dann (verrichtet die Andacht) im Marschieren oder Reiten (ohne an die Modalitäten des Gebetsritus gebunden zu sein)! Wenn ihr dann aber (wieder außer Gefahr und) in Sicherheit seid, dann gedenket Gottes (indem ihr euch vor Augen haltet), wie er euch (durch die Offenbarung) gelehrt hat, was ihr (bisher) nicht wußtet! Und wenn welche von euch abberufen werden und Gattinnen hinterlassen, (so gelte) als Verordnung (von seiten Gottes) zugunsten ihrer Gattinnen, (diese) mit einer Ausstattung zu versehen, bis ein Jahr um ist, ohne (sie während dieser Zeit aus der Wohnung) auszuweisen. Wenn sie aber (von sich aus vor Ablauf des Jahres) ausziehen, ist es für euch keine Sünde, wenn sie ihrerseits (zum Zweck ihrer Wiederverheiratung) etwas unternehmen, was sich geziemt. Gott ist gewaltig und weise. Und den entlassenen Frauen steht eine Ausstattung zu (wobei) in rechtlicher Weise (zu verfahren ist). (Dies gilt) als eine Verpflichtung für die Gottesfürchtigen. So macht Gott euch seine Verse klar. Vielleicht würdet ihr verständig sein.“
(Koranübersetzung von Rudi Paret, Sure 2:236-242)